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Myne Fru, de Ilsebill, Will nich so, as ik wol will

Mai 13, 2008

Damit schliesst sich der Kreis – mehr oder weniger. Der männliche Blue Florida Lobster hat sich wieder seine ‚Ilsebill‘ vorgenommen. Als sorgender Vater muss er mitbekommen haben, dass viele seiner Kinder ‚den Arsch zugekniffen‘ haben. Viele der jungen Krebse starben den plötzlichen Kindstod. Die Koi freuten sich über die zusätzliche Portion.

Ich gehe davon aus, dass sie erstickt sind. Der Filter, der auch Sauerstoff ins Becken pusten soll, war mind. einen Tag lang verstopft und die Kleinen konnten das wohl nicht ab. Zum Glück habe ich es bemerkt. Wäre ich über Pfingsten ausgeflogen, wären wohl alle über den Jordan.

Also, die Reihen lichten sich weiter. Ob welche der Krebse im grossen Becken immer noch leben bleibt abzuwarten.

Immerhin hatte ich Zeit zum hannoverschen Maschsee zu schlendern, um endlich mal dort die fetten Karpfen abzulichten.

Man muss sich eigentlich selbst von der Anzahl und Grösse der Karpfen überzeugen. Die fetten Teile schwimmen in aller Ruhe am Ufer entlang und warten darauf, dass Passanten sie füttern.

Wäre ich die Ente auf dem Bild, würde ich mir vor Angst in die Daunen kacken. Aber die ist absolut entspannt.
Autor: Kamillo Kluth

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Ich habe KEINE Kinder

April 20, 2008

… denkt sich wohl der Mann der Flusskrebse. Er versucht immer wieder die Kleinen zu erwischen. Zum Glück sind sie flink wie Windhunde. 😉

Der Kindergarten ist also vorüber. Mutter Lobster hat sich nun auch gehäutet und hat auch schon versucht ihre Kinder zu fressen.

Fünf der kleinen Krebse habe ich versuchsweise in das grosse Becken geschmissen. Vorher wurden die Fische ordentlich gefüttert. Nicht, dass die Minikrebse gleich vernascht werden.

Eine der Schnecken im kleinen Aquarium ist (oder war?) anscheinend eine Art Gefahrensucher. Sie hing in der Tonröhre des Weibchens rum. Ich denke mittlerweile macht sie nichts mehr ausser verdaut oder ausgeschieden werden.

Die kleinen Florida Lobster sind teilweise 10 mm oder länger. Es gibt auch ein paar Nachzügler. Die werden wohl als erstes von den Eltern gefressen.

Im grossen Becken waren die letzte Zeit nur noch zwei Koi.

Da zwei keine Gruppe sind, habe ich schon mehrfach in Zoogeschäften und Baumärkten nach Koi geschaut. Bis gestern ohne Erfolg. Der kleine Scheisser hat aber ne Macke. Er zuckt ständig und meidet auch die anderen beiden Fische.

Prophylaktisch habe ich erst einmal ein Breitbandmedikament ins Wasser gegeben.

Der Neue sieht aus wie ein silberner Goldkoi. Also ein Silberkoi. Er hat eine Art Maske, schwarze Flecken im Gesicht und auf der Stirn.

Ich hoffe, der kleine Silberpfeil fängt sich wieder und hört auf zu zucken. Die beiden Grossen sind sicher gute Gesellschaft.
Autor: Kamillo Kluth