Posts Tagged ‘karpfen’

Der Weg des Karpfen

Januar 8, 2011

Neues Jahr – neues Glück. Gerade habe ich die Fotos auf meinem Handy durchgekuckt und da kam mir die Idee zu zeigen, wie sich die Leben sehr ähnlicher Tiere unterscheiden können.

Als erstes zu den Spiegelkarpfen.

Spiegelkarpfen

Die Spiegelkarpfen habe ich im Dezember auf dem Klagesmarkt in Hannover fotografiert. Dass sie in der kleinen Box dümpeln ist aus meiner Sicht nicht weiter tragisch. Bei diesen Temperaturen bewegen sie sich sowieso kaum. Sauerstoff bekommen sie durch den Schlauch und lange haben sie eh nicht mehr zu leben. Ich persönlich essen keine Karpfen mehr, weil sie Schlammfresser sind. Früher gabs die immer zu Weihnachten. Mit Butter oder Biersosse und Salzkartoffeln.

Der nächste Karpfen hat es etwas besser getroffen.

Koi mit Goldfisch

Dieser Karpfen wird im schlimmsten Fall von einem Reiher gefressen. Er hat von mir keinen Namen bekommen, aber er ist bisher der Koi, der am fotogensten ist, wie man auch hier sehen kann:

http://www.flickr.com/photos/27330306@N08/5339483779/
http://www.flickr.com/photos/27330306@N08/3757851579/in/set-72157616673023888/
http://picasaweb.google.com/lh/photo/zXbloQy5IAwXGBuXlEAarA?feat=directlink

Und weil dieser Koi so cool ist, hat er auch einen Ehrenplatz in meinem Büro bekommen.

Koi im Büro

Das ist ein 90 x 60 cm Foto. Wenn man das Bild nicht rahmen will, sollte man ein Poster drucken lassen und kein Foto. Ein Foto rollt sich immer zusammen.

Seit August 2009 schwimmt er mit seinen Kumples im Teich.

Koi und Goldfische im Teich

Der Koi von den oberen Fotos ist in diesem Bild ganz oben zu sehen. Er ist längst nicht der grösste Fisch im Teich. Dieses Bild wurde im Sommer 2010 aufgenommen.

Tja, die einen werden gefüttert, die anderen gefuttert. 🙂
Autor: Kamillo Kluth

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Nicht für den menschlichen Verzehr geeignet!

August 20, 2009

Die blauen Flusskrebse wurden in einer Hauruck-Aktion umgesiedelt. Ich habe mich von ihnen getrennt. Den Tieren kann ich auf Dauer kein akzeptables Leben bieten. Dafür vermehren sie sich zu stark.

Bei der Umsiedlung habe ich dieses Foto von einem der Flusskrebse gemacht.

blauerflusskrebs

Hat sein Leben noch vor sich - ein sog. Blue Florida Lobster, Länge ca. 8 cm.

Dafür musste er kurz auf einem Teller sitzen. Er ist nicht appetitlich, wenn man sich vorstellt wovon er sich u.a. ernährt: von den Ausscheidungen anderer Tiere.

Der grosse weisse Koi wurde erst gestern umgesiedelt und ist seitdem Freischwimmer. Anders als die Krebse wurde der Koi in den Teich gebracht.

weisserkoi

Mit dreissig endlich ausgezogen - anders als bei Menschen verbessert sich bei diesem Koi die Ernährung wenn er von zu hause wegkommt.

Der Koi ist ca. 30 cm lang. Das genaue Alter kann ich nicht angeben, aber ich schätze es auf 2-3 Jahre. (Richtige) Zuchtkois sind nach drei Jahren 35-40 cm lang.

Anscheinend bin ich nicht der Einzige, der Kois im Aquarium hält. http://www.deine-tierwelt.de/kleinanzeigen/koi-karpfen-wundervolles-exemplar-ca30-cm-a70424892/

Aber das Platzproblem der Kois besteht irgendwann bei jedem handelsüblichen Aquarium.

Mein weisser Koi ist nun also im Teich und freut sich hoffentlich seines Lebens. Vor ca. einer Woche habe ich im Zooladen einen kleinen Koi gekauft. Er ist rund 12 cm lang und sehr schön gefärbt.

kleinerbunterkoi

Zitronengelb und grasgrün ist der neuste Koi im Aquarium.

Der kleine Koi ist ~weiss, an der Schnauze und zwischen den Augen ist er knallig gelb. Über der Stirn hat er eine grüne Blässe und ab und zu erahnt man über die gesamte Länge des Fisches grünen Schimmer, auf der linken und rechten Seite ist er leicht blau.

Um die etablierten Fische in meinem Aquarium zu protekten habe ich prophylaktisch ein Breitbandmedikament ins Wasser gegeben. Erst nach der Reinigung des Wasser vom Medikament habe ich den weissen Koi umgesiedelt. Das war gestern. Just heute inspiziere ich die Goldfische. Zwei von ihnen waren etwas träge. Augenscheinlich haben sie sowas wie Ichthyophthirius, die Weisspünktchenkrankheit. Meine Kampffische früher hatten das alle Nase lang.

Tödlich ist Ichthy tatsächlich, wenn es nicht behandelt wird. Deshalb hab ich auch schon eine Dosis Meduzin verabreicht. Schon wieder… Wenige Minuten später sind die inaktiven Goldfische schon wieder munter geworden. Erstaunliches Phänomen (von Tetra FungiStop).

Mittlerweile dümpeln sie aber schon wieder. Das gefällt mir überhaupt nicht.

Der kleine Koi sah von Anfang an ganz gesund aus. Bis auf seine Flossen. Die wirkten irgendwie etwas fransig, aber nicht krankhaft verändert. Dass eine Flossenkrankheit bei Kois die Ichthy bei Goldfischen auslöst glaub ich eigentlich nicht. ABER wer weiss, was der Koi alles mitgeschleppt hat.

Bei der Umsiedlungsaktion war der weisse Koi natürlich nicht begeistert, als er aus dem Becken genommen wurde. Sollte der Stress des Karpfens die Krankheit bei den Goldfischen ausgelöst haben, müsste der Koi ein Stresshormon ausscheiden, auf das auch andere Fischarten reagieren … oder sowas in der Art.

Der aktuelle Stand in meiner Wohnung ist grosses Becken: 4 Goldfische, 1 Koi; kleines Becken: soundso viele Turmschnecken.

Im Teich ist da echt mehr los. Es wurde aktuell von Kois berichtet, die seit über einem Jahr nicht mehr gesehen wurden. Zur Zeit ist der Teich mit Entengrütze und Seerosen u.a. Pflanzen bedeckt, deshalb sieht man wirklich nur die Fisch, die gesehen werden wollen.

entengruetze

Ein Seerosenblatt in einem Meer aus Entengrütze.

Bei den Fischen des Teiches sind die ersten Nachkommen erwähnenswert gross geworden.

nachwuchs

Der junge Fisch ist scheu, frisst aber, wie die grossen Kois, Teile der Entengrütze.

Das ist einer von ichweissnichtwievielen kleinen Fischen im Teich. Sie sind sehr scheu. Die Färbungen der einzelnen kleinen Fische variieren. Auch schwarze Minifische wurden schon gesehen.

scheu

Dieser frei geborene kleine Fisch ist dem grünen Koi farblich ähnlich.

Von der Grösse und der Färbung her, würde ich auf einen Karpfen tippen. Allerdings ist das nicht sicher. Äusserlich unterscheiden sich Goldfische und Koi/Karpfen im allgemeinen deutlich durch die Barteln am Maul. Karpfen haben welche, Goldfische nicht. Auch bei den kleinen Kois sind die Barteln schon deutlich zu sehen.

karpfenmitbarten

Der Koi hat, wie die meisten Karpfen, sog. Barteln am Maul.

goldfischohnebarten

Goldfisch - hat keine Barteln am Maul.

Bei dem grünen Fisch aus dem Teich, der nach meiner Schätzung 10 cm lang ist, konnte ich nur auf einem einzigen Foto (von ~20 Bildern) so etwas wie Minibarteln erkennen. (rechte Bildhälfte)

10cmfisch

Dieser Fisch ist ca. 10 cm lang. Er wurde nicht in den Teich eingesetzt und muss zu den Nachkommen - der ersten Generation der frei-Geborenen - gehören.

Eigentlich kann es nur ein Karpfen sein. Ein so gefärbter Goldfisch ist unwahrscheinlich und ein Mischling aus Koi und Goldfisch ist noch unwahrscheinlicher.

Vom weissen Koi im Teich gibt es noch keine Bilder. In der Qualität wie die Fotos aus dem Aquarium werden die nächsten Bilder von ihm sicher nicht mehr sein.

weisserkoif

Der weisse Koi Mitte August 2009 im Aquarium. Geschätzte Länge: 30 cm.

Seit der weisse Koi ein spezielles Farbfutter für die Farbenpracht bei farbigen Zierfischen bekommt, hat er einen gelblichen oder rosa Kopf – abhängig vom Licht. Riecht für mich nach Beta-Karotin.

koiundgoldf

Goldfisch (links) und Koi = best friends forever

Im Teich wird sich das sicher wieder ändern. Dort gibt’s viel Frischfutter, ganz ohne künstliche Zusatzstoffe.

Mögliche Eltern der Kleinen sind übrigens diese Kois, d.h. eine der beiden könnte die Mutter sein.

moeglicheeltern

Diese beiden Kois wurden im Mai 2009 fotografiert. Der grüne Koi misst ca. 25 cm.

Beim orangen Koi ist es relativ sicher, dass er eine Sie ist.

Der grüne Koi sieht auch aus, als wär er ein Weibchen.

gruenerkoi

Aufgenommen wurde der Koi im März 2008, damalige Länge ca. 20 cm.

Hinter dem zweiten Paar Flossen macht der Leib des Karpfen eine deutliche Biegung. Besonders gut sieht man das im direkten Vergleich mit dem anderen Geschlecht.

Unter dem schützenden Blätterdach des Entenflott entwickelt sich in diesem quasi natürlichen Teich eine Population von Quasi-Wildkois.

Mehr (!aktuelle!) Bilder der Fische findest Du auf www.kamillo.com.

Autor: Kamillo Kluth

Kommen und Gehen

Oktober 27, 2008

Zuerst die schlechte Nachricht: am Dienstag ist einer der beiden Koi verschieden. Montag bin ich umgezogen. Anscheinend war der Stress zu viel für den kleinen Karpfen. Ich hab versucht die Strapazen so gering wie möglich zu halten.

Nachdem die beiden Fische wieder im eigenen Aquarium waren haben sie sich beide normal verhalten. Am Dienstag, als ich aus dem Büro kam, war der blaue Krebs schon dabei sich am Kadaver zu delektieren. Das ist halt die Natur.

Aber: einer geht, ein paar Duzend kommen. Mama Schlumpf hat einen „ganzen Arsch voll Kinder“, wenn ich das mal so ausdrücken darf. Es sind sicher über hundert Larven, die sich am Hinterleib des Flusskrebsweibchens befinden.

Jeder dieser schwarzen Punkte ist eine Larve. Man muss sich mal versuchen vorzustellen, wie sie unter diesen Bedingungen vor einem Feind flüchten würde. Es ist möglich, dass sich bei einer schnellen Flucht die Larven von den Beinen lösen würden.

Momentan sitzt der Mutterkrebs im kleinen Aquarium, in einer neuen Behausung. Sie ist kamerascheu, wie meistens. Sie bewegt die Hinterbeine, an denen die Larven hängen, quasi ständig.

Sobald sie jemanden bemerkt verkriecht sie sich noch tiefer. Das korrekte Ausleuchten der Höhle ist so kaum möglich.

Auf dem Bild oben sieht man auf dem Panzer der Krebsmutter etwas, das wie Rost aussieht. Was das ist, weiss ich nicht. Ich hoffe, dass es bei der nächsten Häutung verschwindet.
Autor: Kamillo Kluth

Myne Fru, de Ilsebill, Will nich so, as ik wol will

Mai 13, 2008

Damit schliesst sich der Kreis – mehr oder weniger. Der männliche Blue Florida Lobster hat sich wieder seine ‚Ilsebill‘ vorgenommen. Als sorgender Vater muss er mitbekommen haben, dass viele seiner Kinder ‚den Arsch zugekniffen‘ haben. Viele der jungen Krebse starben den plötzlichen Kindstod. Die Koi freuten sich über die zusätzliche Portion.

Ich gehe davon aus, dass sie erstickt sind. Der Filter, der auch Sauerstoff ins Becken pusten soll, war mind. einen Tag lang verstopft und die Kleinen konnten das wohl nicht ab. Zum Glück habe ich es bemerkt. Wäre ich über Pfingsten ausgeflogen, wären wohl alle über den Jordan.

Also, die Reihen lichten sich weiter. Ob welche der Krebse im grossen Becken immer noch leben bleibt abzuwarten.

Immerhin hatte ich Zeit zum hannoverschen Maschsee zu schlendern, um endlich mal dort die fetten Karpfen abzulichten.

Man muss sich eigentlich selbst von der Anzahl und Grösse der Karpfen überzeugen. Die fetten Teile schwimmen in aller Ruhe am Ufer entlang und warten darauf, dass Passanten sie füttern.

Wäre ich die Ente auf dem Bild, würde ich mir vor Angst in die Daunen kacken. Aber die ist absolut entspannt.
Autor: Kamillo Kluth

Bigger than the Beatles

Mai 5, 2008

Einer der ersten Koi, die im Teich gelandet sind, ist mittlerweile ein echter Brecher. Da er oder sie scheu ist, lebt er oder sie immer noch. Deshalb bekomme ich auch keine guten Fotos zustande.

Als Angler hätte man sicher ein-zwei Minuten Spass mit dem Fisch. Farblich ist dieser Fisch wohl eher low quality. Aber darauf kommt es mir nicht an. Ich habe einfach Spass daran die Entwicklung zu sehen.

Etwas unvorsichtiger ist der Goldkoi.

Im Aquarium sah der Goldkoi irgendwie aus, als wäre er aus Speckstein, also nicht gold, sondern eher schmutzig-weiss. Jetzt sieht man tatsächlich warum er Goldkoi genannt wird.

Allerdings scheint er krank zu sein. Wir haben ihn eingefangen und da konnte ich sehen, dass er anscheinend krank ist.

Am Hinterleib sieht man, dass Schuppen fehlen. Ich denke, dass das ein deutliches Zeichen für eine Krankheit ist. Nur weiss ich nicht, was ich dagegen machen könnte. Der Teich hat einen natürlichen Zulauf und eine Medikamentierung hätte auf das gesamte Biotop Einfluss. Dazu kommt, dass er schon im letzten Jahr irgendwie angeschlagen wirkte.

Gut ist, dass die Koi und die Goldfische zusammen rumhängen. Absolut kein Separatismus. Die flutschigen Kumpels schwimmen zusammen.

Nr. 1 und 2 sind Goldfische. Eigentlich waren es insg. 4 Goldfische. Evtl. pennen die anderen noch. Nr. 3 wurde erst vor kurzem eingesetzt. Nr. 4 ist der grösste der Koi.

Nicht gesehen habe ich die beiden Schleierschwänze sowie den grünen Karpfen.

Der Teich sieht mittlerweile besser aus.

Es tümmels sich alle möglichen Insektenlarven und Kaulquappen im Uferbereich des Teiches.

Die kleinen Zicklein sind schon etwas gewachsen. Nur eines der Babys ist männlich.

Es ist wirklich lustig den kleinen Scheissern zuzukucken. Die meiste Zeit hopsen sie rum, knabbern Sachen an und spielen miteinander.

Die kleinen Flusskrebse gedeihen auch prächtig. Die meisten sind mittlerweile an die 3 cm lang.

Ein paar der kleinen Blue Florida Lobster wurden heute ins grosse Becken geschmissen. Sie sollten mittlerweile so gross sein, dass sie nicht mehr von den Koi als Snack betrachtet werden. Es sind aber immer noch zu viele im kleinen Becken.

ps: der kleine Koi, der neu dazu gekommen ist, zuckt mittlerweile nicht mehr. Er verhält sich recht normal.
Autor: Kamillo Kluth

Alles neu macht der Märpril

März 3, 2008

getrennt leben

Das Weibchen der Flusskrebse hat anscheinend Helfer im Aquarium. Als ich den grünen Becher vergraben habe, um ein höhlenmässiges Feeling zu schaffen, war der Eingang fast frei. Jetzt ist der Becher beinah komplett weg. Das sollte aber kein Problem für diese Powerfrau sein. … Ist es eigentlich irgendwie politisch inkorrekt Tiere mit Frauen zu vergleichen?

Links in der Röhre sitzt das Blue Florida Lobster Männchen. Weiter links liegt die versehrte Apfelschnecke. Die Koi arbeiten dem Krebs zu. „Zufällig“ landet die Schnecke immer wieder vor der Röhre. Täglich grüsst das Murmeltier.

Es hat vielleicht keiner gemerkt, aber das akutelle Bild wurde mit meiner neuen EOS 400 geschossen. Die kommt morgen mit der Post. Ach nee, Amazon wollte bei mir (Prime Member, aktuell drei Kreditkarten hinterlegt und Amazon Partner [hunderte Verkäufe pro Monat]) keine Zahlung per Rechnung akzeptieren. Vielleicht, weil ich nicht meine Amazon Kreditkarte für die Zahlung benutzt habe – oder weil sie immer noch nicht aktiviert wurde. Jedenfalls wurde das Thema ‚Kreditkarte‘ bei der Begründung angesprochen und dass ich nicht per Rechnung bezahlen dürfte, aber per KK. Lecko Mio. Am Kontostand lag es nicht, denn ich habe das Geld von der Bank geholt und hab mir den Kram im Geschäft (!) gekauft.

(berliner Akzent) Icke, wah … ßu saturn, fett Asche inne Tasche. Bar gelatzt und das Gerät, ne Tasche und n Speicher mitjenommen. Statt ca. 580,- ohne Tasche und ohne 9% Provi hab ick 630,- € jezahlt.

Also haben die alten Pflaumen mich insg. ca. 100 Bananas gekostet. Ausserdem hab ich nur 2 GB Speicher, statt 4. Sobald diese SP nen Hebel haben, setzen sie auch an. Alles H*r*n. (SP steht für Schw**n* Pr**st*r).

Aber meine neue EOS 400D ist geil. Obwohl meine neue Online Kamera noch geiler gewesen wäre. Wenn ich mich mit der EOS auskenne, mache ich irgendwann richtig gute Fotos! 🙂 Bis dahin kann es aber noch dauern.

Auf dem Foto oben sieht man schön, wie der Karpfen nach unten linst. Die beiden Blue Florida Lobster leben jetzt wieder getrennt. Bin mir nicht sicher, ob einer von beiden gewonnen hat…
Autor: Kamillo Kluth

Koi und Krebse

Februar 14, 2008

Die Koi sind noch recht jung und deshalb auch nicht sehr gross. Als ich sie im Frühjahr 2007 gekauft habe waren sie so lang wie mein Finger. Die grossen sind jetzt ca. 25 cm lang.

koi, flusskrebse

Als ich heute morgen füttern wollte, haben die beiden Krebse schon wieder aufeinander gehangen. Die meinen es anscheinend ernst. Ich denke das ist ein gutes Zeichen, die beiden fühlen sich wohl.
Autor: Kamillo Kluth

Mein Aquarium

Februar 13, 2008

Das Aquarium habe ich vor ein paar Jahren gekauft und immer Kaltwasserfische drin gehalten. Hauptsächlich Koi. Ja, ich weiss … das sind keine Aquariumfische. Die Fische bleiben höchstens ein Jahr im Aquarium, danach werden sie in einen kleinen Teich gesetzt. Der Teich ist quasi natürlich und wird von einer kleinen Quelle gespeisst.

Die Einrichtung meines Beckens ist nicht jedermans Geschmack. Gesehen habe ich so ein Aquarium das erste mal in einem japanischen Film. Ich finde ein Aquarium ohne Pflanzen grundsätzlich besser, weil pflegeleichter. Die Koi würden sowieso alle Pflanzen killen. Versucht habe ich es mal. Plastikpflanzen kommen nicht in Frage.

Seitdem ich zwei Blue Florida Lobster im Aquarium habe, hab ich sozusagen jeden Tag meinen eigenen kleinen Tierfilm. Das Männchen ist ein echter Entertainer. Das Weibchen ist eher selten zu sehen, weiss aber auch für Unterhaltung zu sorgen.

Hoffentlich schreib ich hier keinen Mist, aber wenn ich mich recht erinner sind diese sog. Blue Florida Lobster eigentlich gezüchtete Flusskrebse. Ein Lobster ist aber ein Hummer. Wie auch immer … heute haben die beiden kleinen blauen Krabbler romantisch gebumst. fickende blue florida lobster

Eigentlich sagte der Verkäufer, dass sich die beiden schon gepaart hätten und das Männchen habe dabei eine Schere verloren. Ich habe schon darauf gewartet, dass das Weibchen sich in seiner Höhle vergräbt und die kleinen Krebse kurze Zeit später von den Koi ‚eingeatmet‘ werden.

Als ich heute nach Hause kam war das Männchen nicht zu sehen. Normalerweise hängt er in seiner Muschelschale oder macht davor nen Dicken. Das Weibchen bewohnt die Tonröhre. Wenn sich die beiden über den Weg laufen wird grundsätzlich gebattlet. Heute war das Männchen allerdings bei ihr in der Röhre.

Als sich etwas in der Röhre bewegte dachte ich erst, dass einer der beiden den leblosen Körper des anderen Krebses rausschleppen würde, dann hab ich erst erkannt, dass sich die beiden aneinander geklammert haben (knick-knack 😉 . Das war der Grund, wieso ich dieses Blog gestartet habe. Wie so oft im Leben war Sex die Motivation.

Aktuell wird das Aquarium, ein 260 l Juwel – jetzt mit Aussenfilter – von 5 Koi, zwei blue Florida Lobster und 5 Apfelschnecken, die zumindest bis jetzt den Attacken der bunten Karpfen widerstehen konnten, bewohnt. Die erste Generation hat jedes Schalentier eiskalt verputzt. Selbst eine Teichmuschel haben sie klargemacht. 5 koi im aquarium

Schnecken und Muscheln habe ich gerne als Putzkräfte im Becken, aber die werden nie sehr alt.

Drei der Koi sind sog. Geisterkoi. Der Name bezieht sich auf die Färbung. Normalerweise sollen Koi klare Farben und möglichst grosse zusammenhängende farbige Flächen haben. Die Farben bei den Geisterkoi sehen irgendwie verwaschen, verschwommen aus. Preislich liegen sie im unteren Segment. Ich hatte darauf spekuliert, dass sich die Farben noch ändern. Der weisse Koi hatte anfangs einen roten Punkt auf der Stirn. Nach kurzer Zeit verschwand der aber. Bei den Geisterkoi hat sich nichts verändert.

In 6-8 Wochen sollen die Koi in den Teich gesetzt werden. Einmal im Jahr kommt ein Reiher am Teich vorbei und hilft bei der natürlichen Auslese. Die Ausfälle werden durch die Aquariumfische ersetzt.

Das Aquarium hatte ursprünglich einen Innenfilter. Der war von der Leistung ganz in Ordnung, aber schön ist der nicht gewesen. Ausserdem konnte man das Ding nicht komplett rausnehmen und säubern.

Jetzt steht ein blitzblanker Aussenfilter unter dem Becken. Vom Handling ist dieser JBL Cristalprofi e900 gut. Das Plastik wirkt etwas billig, also spröde. Gebrochen ist aber bisher nichts. Die Schläuche kann man mit nur zwei einfachen Handgriffen entfernen und auch wieder montieren. Es gibt eine eingebaute Handpumpe, um Luft aus dem Gerät zu befördern. Recht clever gemacht. Bei den Filtermedien haben sie vielleicht etwas übertrieben, aber wenn es funktioniert, wieso nicht? Cristalprofi im Aquarium Zubehör Online Shop

5 Koi
Autor: Kamillo Kluth