Archive for the ‘Schalentiere’ Category

Nicht für den menschlichen Verzehr geeignet!

August 20, 2009

Die blauen Flusskrebse wurden in einer Hauruck-Aktion umgesiedelt. Ich habe mich von ihnen getrennt. Den Tieren kann ich auf Dauer kein akzeptables Leben bieten. Dafür vermehren sie sich zu stark.

Bei der Umsiedlung habe ich dieses Foto von einem der Flusskrebse gemacht.

blauerflusskrebs

Hat sein Leben noch vor sich - ein sog. Blue Florida Lobster, Länge ca. 8 cm.

Dafür musste er kurz auf einem Teller sitzen. Er ist nicht appetitlich, wenn man sich vorstellt wovon er sich u.a. ernährt: von den Ausscheidungen anderer Tiere.

Der grosse weisse Koi wurde erst gestern umgesiedelt und ist seitdem Freischwimmer. Anders als die Krebse wurde der Koi in den Teich gebracht.

weisserkoi

Mit dreissig endlich ausgezogen - anders als bei Menschen verbessert sich bei diesem Koi die Ernährung wenn er von zu hause wegkommt.

Der Koi ist ca. 30 cm lang. Das genaue Alter kann ich nicht angeben, aber ich schätze es auf 2-3 Jahre. (Richtige) Zuchtkois sind nach drei Jahren 35-40 cm lang.

Anscheinend bin ich nicht der Einzige, der Kois im Aquarium hält. http://www.deine-tierwelt.de/kleinanzeigen/koi-karpfen-wundervolles-exemplar-ca30-cm-a70424892/

Aber das Platzproblem der Kois besteht irgendwann bei jedem handelsüblichen Aquarium.

Mein weisser Koi ist nun also im Teich und freut sich hoffentlich seines Lebens. Vor ca. einer Woche habe ich im Zooladen einen kleinen Koi gekauft. Er ist rund 12 cm lang und sehr schön gefärbt.

kleinerbunterkoi

Zitronengelb und grasgrün ist der neuste Koi im Aquarium.

Der kleine Koi ist ~weiss, an der Schnauze und zwischen den Augen ist er knallig gelb. Über der Stirn hat er eine grüne Blässe und ab und zu erahnt man über die gesamte Länge des Fisches grünen Schimmer, auf der linken und rechten Seite ist er leicht blau.

Um die etablierten Fische in meinem Aquarium zu protekten habe ich prophylaktisch ein Breitbandmedikament ins Wasser gegeben. Erst nach der Reinigung des Wasser vom Medikament habe ich den weissen Koi umgesiedelt. Das war gestern. Just heute inspiziere ich die Goldfische. Zwei von ihnen waren etwas träge. Augenscheinlich haben sie sowas wie Ichthyophthirius, die Weisspünktchenkrankheit. Meine Kampffische früher hatten das alle Nase lang.

Tödlich ist Ichthy tatsächlich, wenn es nicht behandelt wird. Deshalb hab ich auch schon eine Dosis Meduzin verabreicht. Schon wieder… Wenige Minuten später sind die inaktiven Goldfische schon wieder munter geworden. Erstaunliches Phänomen (von Tetra FungiStop).

Mittlerweile dümpeln sie aber schon wieder. Das gefällt mir überhaupt nicht.

Der kleine Koi sah von Anfang an ganz gesund aus. Bis auf seine Flossen. Die wirkten irgendwie etwas fransig, aber nicht krankhaft verändert. Dass eine Flossenkrankheit bei Kois die Ichthy bei Goldfischen auslöst glaub ich eigentlich nicht. ABER wer weiss, was der Koi alles mitgeschleppt hat.

Bei der Umsiedlungsaktion war der weisse Koi natürlich nicht begeistert, als er aus dem Becken genommen wurde. Sollte der Stress des Karpfens die Krankheit bei den Goldfischen ausgelöst haben, müsste der Koi ein Stresshormon ausscheiden, auf das auch andere Fischarten reagieren … oder sowas in der Art.

Der aktuelle Stand in meiner Wohnung ist grosses Becken: 4 Goldfische, 1 Koi; kleines Becken: soundso viele Turmschnecken.

Im Teich ist da echt mehr los. Es wurde aktuell von Kois berichtet, die seit über einem Jahr nicht mehr gesehen wurden. Zur Zeit ist der Teich mit Entengrütze und Seerosen u.a. Pflanzen bedeckt, deshalb sieht man wirklich nur die Fisch, die gesehen werden wollen.

entengruetze

Ein Seerosenblatt in einem Meer aus Entengrütze.

Bei den Fischen des Teiches sind die ersten Nachkommen erwähnenswert gross geworden.

nachwuchs

Der junge Fisch ist scheu, frisst aber, wie die grossen Kois, Teile der Entengrütze.

Das ist einer von ichweissnichtwievielen kleinen Fischen im Teich. Sie sind sehr scheu. Die Färbungen der einzelnen kleinen Fische variieren. Auch schwarze Minifische wurden schon gesehen.

scheu

Dieser frei geborene kleine Fisch ist dem grünen Koi farblich ähnlich.

Von der Grösse und der Färbung her, würde ich auf einen Karpfen tippen. Allerdings ist das nicht sicher. Äusserlich unterscheiden sich Goldfische und Koi/Karpfen im allgemeinen deutlich durch die Barteln am Maul. Karpfen haben welche, Goldfische nicht. Auch bei den kleinen Kois sind die Barteln schon deutlich zu sehen.

karpfenmitbarten

Der Koi hat, wie die meisten Karpfen, sog. Barteln am Maul.

goldfischohnebarten

Goldfisch - hat keine Barteln am Maul.

Bei dem grünen Fisch aus dem Teich, der nach meiner Schätzung 10 cm lang ist, konnte ich nur auf einem einzigen Foto (von ~20 Bildern) so etwas wie Minibarteln erkennen. (rechte Bildhälfte)

10cmfisch

Dieser Fisch ist ca. 10 cm lang. Er wurde nicht in den Teich eingesetzt und muss zu den Nachkommen - der ersten Generation der frei-Geborenen - gehören.

Eigentlich kann es nur ein Karpfen sein. Ein so gefärbter Goldfisch ist unwahrscheinlich und ein Mischling aus Koi und Goldfisch ist noch unwahrscheinlicher.

Vom weissen Koi im Teich gibt es noch keine Bilder. In der Qualität wie die Fotos aus dem Aquarium werden die nächsten Bilder von ihm sicher nicht mehr sein.

weisserkoif

Der weisse Koi Mitte August 2009 im Aquarium. Geschätzte Länge: 30 cm.

Seit der weisse Koi ein spezielles Farbfutter für die Farbenpracht bei farbigen Zierfischen bekommt, hat er einen gelblichen oder rosa Kopf – abhängig vom Licht. Riecht für mich nach Beta-Karotin.

koiundgoldf

Goldfisch (links) und Koi = best friends forever

Im Teich wird sich das sicher wieder ändern. Dort gibt’s viel Frischfutter, ganz ohne künstliche Zusatzstoffe.

Mögliche Eltern der Kleinen sind übrigens diese Kois, d.h. eine der beiden könnte die Mutter sein.

moeglicheeltern

Diese beiden Kois wurden im Mai 2009 fotografiert. Der grüne Koi misst ca. 25 cm.

Beim orangen Koi ist es relativ sicher, dass er eine Sie ist.

Der grüne Koi sieht auch aus, als wär er ein Weibchen.

gruenerkoi

Aufgenommen wurde der Koi im März 2008, damalige Länge ca. 20 cm.

Hinter dem zweiten Paar Flossen macht der Leib des Karpfen eine deutliche Biegung. Besonders gut sieht man das im direkten Vergleich mit dem anderen Geschlecht.

Unter dem schützenden Blätterdach des Entenflott entwickelt sich in diesem quasi natürlichen Teich eine Population von Quasi-Wildkois.

Mehr (!aktuelle!) Bilder der Fische findest Du auf www.kamillo.com.

Autor: Kamillo Kluth

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Die Regenbogenbrücke nach Asgard

Juni 1, 2008

… hat heute einer der kleinen Krebse überschritten. Er hat wie ein echter Krieger gekämpft. Und ist gestorben.

Dieser kleine Krebs war meines Wissens der erste, der einem Koi noch einmal entkommen konnte.

Auf diesem Bild sieht man den kleinen Recken kurz vor der zweiten Mundhöhleninspektion. Dieser folgte ein sicher qualvoller Tod. Es dauerte mehrere Minuten, bis der Koi den Panzer geknackt hatte.

Der zweite Krebs, der heute in das grosse Aquarium gesetzt wurde, zog mit seiner Tonröhre um. Der Koi würde ihn sicher nicht mehr verputzen. Der kleine ist aber mittlerweile ein Konkurrent für seinen Vater. Deshalb braucht er eine Rückzugsmöglichkeit.

Aktuell sind also zwei kleine und zwei grosse blue Florida Lobster im grossen Aquarium. Das Vatertier hat dem grossen Koi offenbar ein-zwei Schlitze in die Flossen verpasst.

Die Schnecken im kleinen Becken müssen mittlerweile auch Angst um ihre Häusle haben.
Autor: Kamillo Kluth

Ich habe KEINE Kinder

April 20, 2008

… denkt sich wohl der Mann der Flusskrebse. Er versucht immer wieder die Kleinen zu erwischen. Zum Glück sind sie flink wie Windhunde. 😉

Der Kindergarten ist also vorüber. Mutter Lobster hat sich nun auch gehäutet und hat auch schon versucht ihre Kinder zu fressen.

Fünf der kleinen Krebse habe ich versuchsweise in das grosse Becken geschmissen. Vorher wurden die Fische ordentlich gefüttert. Nicht, dass die Minikrebse gleich vernascht werden.

Eine der Schnecken im kleinen Aquarium ist (oder war?) anscheinend eine Art Gefahrensucher. Sie hing in der Tonröhre des Weibchens rum. Ich denke mittlerweile macht sie nichts mehr ausser verdaut oder ausgeschieden werden.

Die kleinen Florida Lobster sind teilweise 10 mm oder länger. Es gibt auch ein paar Nachzügler. Die werden wohl als erstes von den Eltern gefressen.

Im grossen Becken waren die letzte Zeit nur noch zwei Koi.

Da zwei keine Gruppe sind, habe ich schon mehrfach in Zoogeschäften und Baumärkten nach Koi geschaut. Bis gestern ohne Erfolg. Der kleine Scheisser hat aber ne Macke. Er zuckt ständig und meidet auch die anderen beiden Fische.

Prophylaktisch habe ich erst einmal ein Breitbandmedikament ins Wasser gegeben.

Der Neue sieht aus wie ein silberner Goldkoi. Also ein Silberkoi. Er hat eine Art Maske, schwarze Flecken im Gesicht und auf der Stirn.

Ich hoffe, der kleine Silberpfeil fängt sich wieder und hört auf zu zucken. Die beiden Grossen sind sicher gute Gesellschaft.
Autor: Kamillo Kluth

Die eigene Haut

April 12, 2008

Anscheinend haben sich einige der kleinen Krebse gehäutet. Fotos von den Überesten gibts leider nicht. Die abgelegte Haut ist transparent und nur wenige mm gross. Zudem schwimmen die Häute herum.

Je nachdem wie das Licht und der Hinergrund ist, ändert sich die Farbe der Larven.

Die obere Larve ist recht gut getroffen. Bei ihr ist aber die Schwanzflosse komplett transparent, so das man sie nicht erkennen kann.

Von der Seite sieht man die Schwanzflosse besser. Im Vordergrund liegt eine Schnecke, die von einem der grossen Florida Lobster geknackt wurde.
Autor: Kamillo Kluth

Apfelschnecken

März 18, 2008

Als heute eine der Apfelschnecken dem eventuellen Tod entkommen konnte, bot sich mir eine Möglichkeit die Schecke in der Bewegung zu fotografieren. Hab ich schon erwähnt, dass ich für die Kategorie den Begriff ’schalentiere‘ im Zusammenhang mit Schnecken bewusst gewählt habe? Mir ist klar, dass dieser Begriff eher in der Küche verwendet wird. Ich kann eben nicht aus meiner Haut. 😉 Und, wie schon einmal erwähnt, gehören Apfelschnecken in einigen Teilen der Welt zu den Grundnahrungsmitteln.

Das erste Bild ist – zumindest für mich – echt scary (zoom zoom): apfelschnecke closeup

Das Haus der Apfelschnecke ist tatsächlich nicht grösser als ein 50 Cent Stück. Eher kleiner. Neben dem, was wie Augen aussieht, kann man auf der rechten Seite den Atemrüssel erkennen. Der ist natürlich nicht ausgefahren, da die Schnecke nicht an der Wasseroberfläche ist. Der Rüssel wird für die Atmung in sauerstoffarmen Gewässern benutzt. Die Apfelschnecken sind echt top optimiert. 😉 Eine Klappe am Eingang gegen Angreifer, einen Atemrüssel und wahrscheinlich haben sie auch GPS …

Auf dem folgenden Bild sieht man schön, dass der Flusskrebsmann schon Schere angelegt hat. Diese Schnecke hatte also bereits Nahtoderfahrungen.

apfelschnecke versehrt - fast geknackt

Mit blosem Auge kaum zu erkennen, zeigt das nächste Bild schön, wie veradert der Fuss der Schnecke ist. Der Fuss ist sicher ein wichtiges Sinnesorgan, weil die Versorgung mit Blut anscheinend wichtig ist. Schnecken haben – soweit ich weiss – kein Gehirn, sondern nur einen Nervenknoten. Der Nervenknoten hat sich bei höheren Tieren zum Gehirn ausgebildet. Aber wo ist der Nervenknoten bei der Schnecke? Eher am Südende oder doch in der Nähe der Augen? Ich würde auf Letzteres tippen.

apfelschnecke fuss closeup

ps: ich war heute bei photodose und der Mann dort hat mir gesagt, dass meine fkn Kamera dort ca. 100 € weniger gekostet hätte. Ich wollte eigentlich nur n cooles Macro Objektiv checken und da konnte ich es mir nicht verkneifen nach dem Preis zu fragen … Naja, jedenfalls haben die ein geiles Objektiv von (glaube) Sigma und das kostet nur 150,-€. Ich konnte es im Laden checken und – wäre ich nicht so ein disziplinierter Mensch – hätte ich die 150 Bananas sofort gelatzt. Ich darf garnicht dran denken. Glücklicherweise haben sie schon geschlossen.
Autor: Kamillo Kluth

Nichts los …

März 13, 2008

apfelschnecke geknackt

Es wird mal wieder Zeit einen kurzen Bericht zu verfassen. ‚Nichts los‘ stimmt nicht ganz, aber die Krebse sind sehr ruhig.

Eine Schnecke wurde vom Krebsmännchen gekillt. Das erste Bild (noch mit der Fuji Finepix aufgenommen) zeigt das Opfer, die Klappe ist schon lediert.

Das zweite Bild zeigt das leere Haus der Apfelschnecke. Der blaue Krebs ist echt aggro.

Die anderen Schnecken sind meistens an der Wasseroberfläche. Ich glaub, die haben Schiss. Eine der Schnecken wurde allerdings vom Krebsweibchen in ihre neue Höhle geschleppt.

Der grüne Becher war Madamme nicht gut genug, jetzt wohnt sie in einer Tasse. ´(..) Ich komme nicht dazu eine richtige Behausung zu kaufen.

apfelschnecke haus

Wichtig ist aber erst einmal, dass die Krebslady chillen kann. Dieses Bild wurde mit meiner neuen Digi Spiegelreflexkamera aufgenommen.
Autor: Kamillo Kluth

Stell dich tot

März 2, 2008

Quasi eine Achterbahn der Gefühle bescheren 😉 mir die Flusskrebse. Mal machen sie tagelang nichts und ich denk schon sie haben den Löffel abgegeben. Dann werden wie wild die Glocken geläutet. Freitag dachte ich das Männchen wär tot.

stell dich tot

Ich muss neidlos zugeben, dass er gut simulieren kann, aber erst wenn er Nachkommen hat, darf er tatsächlich abtreten.

Mittlerweile ist er wieder recht aktiv und hat eine der Apfelschnecken fast aufgebrochen. Sie liegt in oder vor der Tonröhre und die Verschlussklappe ist beinahe hin. Soll ich sie retten und umsiedeln oder lass ich dem Krebs seinen Spass?

Da er nur eine grosse Schere hat, bekommt er die Schnecke nicht gut auf und irgendwie is das letztendlich sicher nicht angenehm für die Schnecke. Andererseits: wer sagt, dass die Schnecke es bewusst wahrnimmt? Ich werde es aufgrund meiner Gleichgültigkeit gegenüber dem Elend der Schnecke sicher im nächsten Leben am eigenen Leib erfahren. 😉

nicht barrierefrei

Die Bilder sind besch*ssen, aber im Moment gehts nicht anders. Die Kamera spielt nicht mehr richtig mit und die neue kommt erst Dienstag – und die Speicherkarte in 2 Wochen. Immerhin erkennt man auf dem Bild, dass er die Apfelschnecke wie eine Geisel vor sich hält. Die Fühler suchen die nächste Umgebung ab, die er nicht einsehen kann.

Obwohl die Schnecke fast 1/3 der Klappe verloren hat, hält sie weiter Stand. Wenn sie aber nicht von der Röhre wegkommt, wird sie früher oder später zu schwach sein und den Widerstand aufgeben. In der Nähe der Krebse kann sie nicht herauskommen und fressen. Es kann aber sein, dass sie irgendwann Luft atmen muss. Dafür müsste sie an die Wasseroberfläche kriechen. Dem Blaumann wird das gefallen. Die Chancen stehen schlecht für sie.

Da ich keine Gelegenheit hatte eine weitere Tonröhre zu kaufen, habe ich einfach nen Plastikbecher ins Aquarium gelegt. Der wurde übrigens schon seit über einem Jahr für das Aquarium genutzt und ist frei von Spülmittel ect.. Aber das Weibchen will sich nicht auf diesen faulen Kompromiss einlassen. Der Becher ist viel zu hell.
Autor: Kamillo Kluth

Logbuch des Käptn, …

Februar 18, 2008

Die beiden Krebse zeigen sich nur zur Fütterung. Allerdings bin ich den ganzen Tag nicht zuhause. Es fehlt eine Webcam! Mal sehen …

Die Apfelschnecken sind dagegen recht aktiv. Zu aktiv, aber leider machen sie nicht was sie sollen. Statt die Scheiben zu säubern fressen sie die Algen von den Steinen.

algen, stein

Auf dem Stein sieht man oben in der Mitte noch einen Rest des früheren Algenbewuchses. Bis vor wenigen Tagen war die komplette Ober- und Vorderseite bewachsen. Ich fand das eigentlich nich schlecht. Komischerweise haben die Krebse die Algen bisher nicht angekuckt. Die Koi knabbern ab und zu dran.
Autor: Kamillo Kluth

Mit der zweiten knackt man besser

Februar 15, 2008

apfelschnecke

Glück im Unglück hatte heute eine der Apfelschnecken. Sie wurde erfolgreich vom Krebsmännchen in die Röhre geschleppt. Aufbekommen hat der Gliederfüsser seine Mahlzeit nicht. Das alte Problem mit der fehlenden Schere. Ich hätte ihm die Schnecke gegönnt. Gibt Tinte auf den Füller – und er hat ja grad Saison bei der holden Weiblichkeit.

Apfelschnecken haben eine Klappe vor der Öffnung ihres Hauses. Die Klappe erinnert in Form und Struktur an eine Hälfte einer kleinen Muschelschale. Auf dem Foto sieht man über dem eigentlichen Haus, hinter dem Fuss der Schnecke die Innenseite dieser Klappe. Ohne sie zählte die Belegschaft -1 oder schlimmer. In verschiedenen Ländern, u.a. in asiatischen werden die Apfelschnecken von Menschen gegessen und stellen sogar ein Grundnahrungsmittel dar. Jetzt bin ich am überlegen. Sie sehen lecker aus …
Autor: Kamillo Kluth