Stell dich tot

Quasi eine Achterbahn der Gefühle bescheren😉 mir die Flusskrebse. Mal machen sie tagelang nichts und ich denk schon sie haben den Löffel abgegeben. Dann werden wie wild die Glocken geläutet. Freitag dachte ich das Männchen wär tot.

stell dich tot

Ich muss neidlos zugeben, dass er gut simulieren kann, aber erst wenn er Nachkommen hat, darf er tatsächlich abtreten.

Mittlerweile ist er wieder recht aktiv und hat eine der Apfelschnecken fast aufgebrochen. Sie liegt in oder vor der Tonröhre und die Verschlussklappe ist beinahe hin. Soll ich sie retten und umsiedeln oder lass ich dem Krebs seinen Spass?

Da er nur eine grosse Schere hat, bekommt er die Schnecke nicht gut auf und irgendwie is das letztendlich sicher nicht angenehm für die Schnecke. Andererseits: wer sagt, dass die Schnecke es bewusst wahrnimmt? Ich werde es aufgrund meiner Gleichgültigkeit gegenüber dem Elend der Schnecke sicher im nächsten Leben am eigenen Leib erfahren.😉

nicht barrierefrei

Die Bilder sind besch*ssen, aber im Moment gehts nicht anders. Die Kamera spielt nicht mehr richtig mit und die neue kommt erst Dienstag – und die Speicherkarte in 2 Wochen. Immerhin erkennt man auf dem Bild, dass er die Apfelschnecke wie eine Geisel vor sich hält. Die Fühler suchen die nächste Umgebung ab, die er nicht einsehen kann.

Obwohl die Schnecke fast 1/3 der Klappe verloren hat, hält sie weiter Stand. Wenn sie aber nicht von der Röhre wegkommt, wird sie früher oder später zu schwach sein und den Widerstand aufgeben. In der Nähe der Krebse kann sie nicht herauskommen und fressen. Es kann aber sein, dass sie irgendwann Luft atmen muss. Dafür müsste sie an die Wasseroberfläche kriechen. Dem Blaumann wird das gefallen. Die Chancen stehen schlecht für sie.

Da ich keine Gelegenheit hatte eine weitere Tonröhre zu kaufen, habe ich einfach nen Plastikbecher ins Aquarium gelegt. Der wurde übrigens schon seit über einem Jahr für das Aquarium genutzt und ist frei von Spülmittel ect.. Aber das Weibchen will sich nicht auf diesen faulen Kompromiss einlassen. Der Becher ist viel zu hell.
Autor: Kamillo Kluth

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